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Die Rauhnächte - Teil 2


Träume in den Rauhnächten


Das Unterbewusstsein ist in den Raunächten besonders offen und empfänglich für Impulse. Auf deine Träume zu achten und diese direkt nach dem Aufwachen zu notieren ist ein Möglichkeit in die Zukunft zu schauen …


Ich notiere seit einigen Jahren, direkt nach dem Aufwachen, meine Träume.

Auch kleinste Erinnerungsfetzen oder Gefühle und es ist erstaunlich, ich habe wirklich die Verbindung zwischen den Träumen und den darauffolgenden Ereignissen, im Laufe des Jahres, entdeckt.


Die erste Rauhnacht steht für den Januar, die zweite Nacht für den Februar, dritte Nacht für den März …usw. Du notierst alles was du noch weißt und über das Jahr kannst du immer mal wieder schauen, ob es Parallelen gibt, ob sich etwas aus deinen Träumen in die Realität umgesetzt hat.


Im besten Fall liegt dein Journal / Notizbuch direkt neben deinem Bett. Wenn du aufwachst machst du nur ein sanftes Licht an, schnappst dir den Stift und schreibst direkt drauf los. Alles was kommt, alles was noch da ist notieren.


Nach jeder der 12 Rauhnächte schreibst du deine Träume auf, legst deine Notiz wieder weg. Du wirst wahrscheinlich im Laufe des Jahres an deine Traum-Notizen denken und sie dir dann zur Hand nehmen. Vielleicht stellst du dann erstaunt fest, dass du bereits in den Rauhnächte eine "Ahnung" - innere Weisheit - in dir hattest. Wir Frauen sind intuitive Wesen, durch die gesellschaftliche Entwicklung ist diese Gabe ins Hintertreffen geraten - lasst uns wieder mehr auf unser Bauchgefühl, auf unsere Intuition hören - diese zulassen und schätzen.


 

Rauhnächte - Diese Fragen kannst du dir stellen, dich reflektieren:


Setze dich gemütlich hin, eine Kerze, vielleicht ein schönes Raumspray oder du hast vorher geräuchert - schließe deine Augen, atme ein paar Mal tief in den Bauch und entspannt wieder aus, fühle wie du JETZT auf deinem Stuhl sitzt. Spüre deinen Körper, wo bist du angespannt, nur feststellen und atmen...


Wenn du magst und soweit bist liest du nach und nach die Fragen und lässt aus deinem Inneren die Antworten aufsteigen. Und wenn nichts kommt, auch gut.

Notiere deine Antworten, deine Gedanken, deine Gefühle - alles genauso wie es ist - ohne jegliche Selbstkritik oder Be- / Verurteilung - FREI schreibst du so wie es kommt, malst oder skizzierst - einfach drauf los:



Was bedeuten die 12 Raunächte?

1. Raunacht (24.12.): Sich seiner Selbst bewusst werden

  • Was tut mir gut? Was weniger?

  • Was möchte ich im kommenden Jahr erreichen, welche Ziele verfolgen?

  • Gibt es etwas, das vergeben werden möchte?

2. Raunacht (25.12.): Frei sein

  • Wovon möchte ich mich befreien?

  • Wo wünsche ich mir Veränderung?

  • Was will ich loslassen?

3. Raunacht (26.12.): Verbunden sein

  • Vertraue ich meiner Intuition?

  • Vertraue ich mir?

  • Herrscht in meinem Leben ab und an Chaos? Was kann mir helfen?

4. Raunacht (27.12.): Kraft wecken

  • Was schenkt mir Energie?

  • Wo bin ich mutig, wo verlässt mich der Mut?

  • Wofür will ich mich mehr einsetzen?

5. Raunacht (28.12.): Sicher fühlen

  • Was lässt mich sicher fühlen?

  • Führe ich MEIN Leben, das zu mir passt?

  • Kann ich mich von Sicherheistgedanken mehr und mehr verabschieden und vertrauen?

6. Raunacht (29.12.): Leicht werden

  • Will ich etwas Neues lernen?

  • Kann ich mich begeistern? Was macht mir Freude?

  • Was fällt mir besonders leicht? Wo liegen meine Stärken?

7. Raunacht (30.12.): Heimat finden

  • Ist mein Wohnung so, wie ich sie haben möchte?

  • Wo oder wann fühle ich mich zu Hause?

  • Ist Geben und Nehmen im Gleichgewicht?

8. Raunacht (31.12.): Innerlich strahlen

  • Wo und wann bin ich kreativ?

  • Spüre ich Lebendigkeit? Wann und wodurch?

  • Glaube ich an mich selbst?

9. Raunacht (01.01.): Klar sein

  • Treffe ich schnell und sicher Entscheidungen?

  • Weiß ich was ich will?

  • Bin ich ein guter Beobachter und sehe mich selbst?

10. Raunacht (02.01.): Harmonie empfinden

  • Bin ich im Einklang mit mir selbst?

  • Bin ich angepasst oder stehe ich für mich?

  • Süchtel ich nach Harmonie? Auch auf meine Kosten?

11. Raunacht (03.01.): Das Neue begrüßen

  • Will ich am liebsten alles kontrollieren?

  • Bin ich sehr selbstkritisch?

  • Fixiere ich mich stark auf Menschen oder Dinge?

12. Raunacht (04.01.): Sinn finden

  • Kann ich mich selbst glücklich machen? Was macht mich glücklich?

  • Blicke ich optimistisch in meine Zukunft?

  • Worauf freue ich mich in 2023?


Im laufe des Jahres kannst du deine Notizen immer wieder zur Hand nehmen, um dir deine Erkenntnisse in Erinnerung zu rufen - vielleicht wirst du Veränderungen bemerken, dich freuen oder hadern - alles ist richtig. Sei lieb und fein mit dir.



Ich wünsche dir kraftvolle Träume und ein dann ein

leichtes, verbundenes und aktives Jahr 2023!



Ganz ganz magische Grüßli - bis ganz bald wieder,

Deine Steffi

Yin Yoga - Weiblichkeit - Empowerment
Stefanie Kampmann


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